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Rundschreiben an alle Hofbriks Kunden:
Sehr geehrte Damen und Herren, seit einiger Zeit geistert das Wort „Feinstaubfilter“ durch die Medien. Viele Besitzer von Pelletsheizungen und Kaminöfen sind in höchstem Maße verunsichert, was in Zukunft alles auf uns- in Sachen „Feinstaub“ alles zu kommt. Wir möchten Sie beruhigen!! Es wird in den nächsten Jahren keine Veränderung, was Kleinfeuerungsanlagen betrifft geben. Wer nicht unbedingt eine „uralte Feuerungsanlage“ zum Heizen benutzt, braucht sich keine Gedanken über Emissionsprüfung und Feinstaubfilter zu machen. Das verbrennen von Naturbrennstoffen, (Holz, Holzbriketts und Pellets) hinterlässt bei Weitem nicht soviel Feinstaub und giftiger Emission wie Dieselfahrzeuge und Ölheizungen. Das Bundesumweltministerium ist bestrebt, zwecks Luftreinhaltung die Feinstaubbelastung aus Öfen und Kaminen zu reduzieren. Grenzwerte, die einzuhalten sind, werden von neuen, modernen Heizungen (Pellets, Holzbriketts und Holz) bereits eingehalten. (Für Anlagen, die bereits in Betrieb sind , werden bestimmte Grenzwerte festgelegt). Der Austausch alter Öfen und Kamine, in emissionsarme Anlagen müssen erst im Zuge eines langfristigen Sanierungsprogramms in den Jahren 2014 bis 2024 vorgenommen werden. Bis zum Inkrafttreten des Emissionsschutzgesetzes werden Sie also noch sehr viel Zeit haben. Bis dahin werden die meisten Feuerungsanlagen ein Alter von 24 – 30 Jahren haben.
Unser Fazit zu diesem Thema: Keine Panik , nicht
überstürzt handeln. Ich bin eine Eiche und mein Vetter ist eine Buche. Genau wie mein Vetter muss ich damit rechnen, wenn ich ein gewisses Alter erreicht habe, das ich auf kleine Stücke zusammen gesägt in einem Ofen lande.
Nur mit einer Einschränkung: Wir möchten nicht als einfaches Holzscheit erst zwei Jahre lang in einem Holzstoss herum lungern um aufs Trockenwerden warten. Wir möchten Formschön, extra getrocknet (ca.8% Restfeuchte), ohne zu bröseln im Ofen unseres Besitzers liegen und wohlige Wärme spenden. Nun, es kann sich nicht jeder vorstellen, was mit uns passiert, um als Hartholzbrikett dazuliegen. Ich möchte Ihnen in wenigen Schritten erklären, wie wir zu unseren fertigen Form kommen. Nachdem wir gefällt wurden und unsere Stämme im Sägewerk zu Brettern und sonstigen Baumaterialien verarbeitet wurden, sind eine Menge Späne übrig geblieben. Diese Späne werden gesammelt und in einer Trocknungsanlage die Feuchtigkeit, das sind immerhin gut 40% , entzogen. Die trockenen Späne von uns, werden dann über ein Förderband einer Presse zugeführt. Unter sehr hohem Druck (630 Bar) werden wir dann in Form gebracht. Um nach dem Pressen nicht wieder auseinander zu fallen haben wir in unseren Körpern einen Stoff, den man „Lignin“ nennt. Dieser Stoff, sorgt dafür, dass beim pressen die Späne miteinander verbunden werden und wir unsere Form beim verlassen der Presse beibehalten. Wie Sie sehen, benötigen wir keine chemischen Zusatzstoffe um in Form zu bleiben. Um die Umwelt nicht mehr als notwendig zu belasten, erzeugen wir nicht mehr Schadstoffe, wie wir in unserem Wachstum aus der Natur aufgenommen haben. Angemerkt sei noch: Ich die Eiche bin dafür zuständig, mit genug Luft ein richtiges Feuer im Ofen zu machen. Mein Vetter ist mehr oder weniger für das Flammen- Bild im Ofen zuständig. Wir beide in einem Brikett vereint, sind die richtige Mischung für Optik und Wärme. Das macht uns so schnell keiner nach!! Um eine Tonne Hartholzbriketts herzustellen, müssen wir sieben cbm. trockene Späne hergeben. So, wenn Sie aufmerksam gelesen haben, dann erübrigt sich das ganze Gefasel von umweltfeindlichen Brennstoffen. Der umweltfreundlichste, nachwachsende Brennstoff sind wir. Mein Neffe und ich. Darauf sind wir stolz.
Ihre Harthölzer
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